Rauchmelder - Allgemeine Informationen

Allein in Deutschland sind jährlich ca. 600 Tote durch Brände zu beklagen, die Mehrheit davon in Privathaushalten. In der Regel werden die Opfer vom Brand im Schlaf getroffen und sterben zumeist an den Folgen einer Rauchvergiftung. Tödlich ist also meist nicht das Feuer sondern der Rauch. Denn das Feuer produziert einen giftigen Rauch der durch in Brand geratenes Mobiliar entsteht. Da der menschliche Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, wird der Schlafende vom giftigen Qualm nicht geweckt sondern wird Bewusstlos. Bereits nach nur 3 Atemzügen kann die Bewusstlosigkeit einsetzen, nur 10 Atemzüge können zum Tod führen.

Rauchmelder warnen rechtzeitig vor Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt rechtzeitig auch Tiefschlafende Personen vor der Brandgefahr und verschafft den nötigen Vorsprung, um sich und die Familie in Sicherheit bringen zu können. Rauchmelder lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick mit den beiliegenden Schrauben und Dübeln montieren oder noch einfacher mit den bei uns erhältlichen Klebepad

Die europaweite gültige Norm zur Installation von Rauchmeldern fordert als Mindestschutz die Installation je eines Rauchmelders im Flur pro Etage sowie in Schlaf- und Kinderzimmern. Für optimierte Sicherheit wird empfohlen, je nach Größe des Raumes, ca. alle 7 Meter einen Rauchmelder zu verwenden. Alle 10 Jahre spätestens sollten die Rauchmelder aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden.

Darauf sollten sie achten:

- Befestigen Sie Rauchmelder immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt. Am besten in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt.
- Rauchmelder nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft befestigen.
- Nicht in der Dachspitze befestigen, dort mindestens 50 cm unter dem Winkel der Dachspitze.
- Nicht in Räumen montieren, in denen starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht z.B. im Bad oder der Küche.

Hochwertige Rauchmelder mit VdS-Zeichen funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale

Was tun wenn es brennt?

- Bewahren Sie Ruhe
- Warnen Sie alle Mitbewohner
- Helfen Sie behinderten, älteren und kranken Menschen
- Schließen Sie alle Fenster und Türen hinter sich
- Verlassen Sie das Haus
- Benutzen Sie keine Aufzüge
- Alarmieren Sie die Feuerwehr und dem Notruf 112
Sagen Sie:

Wer Sie sind, Name, Telefon
Wo es brennt, Adresse
Was passiert ist und
Wie die Situation ist
Warten Sie auf Rückfragen.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.

Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen gestreut und auf die Fotolinse abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst einen lauten Alarm aus.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema Brandschutz erhalten Sie bei der Beratungsstelle Ihrer Feuerwehr.


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