Ein Elektro-Impulsgerät arbeitet nach dem Prinzip einer hohen Ausgangsspannung und wird durch eine niedrige Energiespannung von ca. 1,5 bis 12 Volt erzeugt. An der Vorderseite sind zwei metallische Kontakte angebracht, diese erzeugen die sehr hohe elektrische Spannung, welche dann anliegt. Durch schnelles Ein- und Ausschalten des innenliegenden Mechanismus und die daraus resultierende Stromänderung wird eine hohe Spannung erzeugt.

Beim Auftreffen des Schockers an eine Person wird dadurch der bekannte Elektroschock erzeugt. Wird der Elektroschocker ohne Auftreffen auf ein Ziel betätigt, erkennt man einen sichtbaren Lichtbogen zwischen den Metall-Kontakten. Gesichert sind die meisten Elektroschocker durch entsprechende Sicherungsstifte oder ähnliche Mechanismen. Dadurch ist eine zusätzliche Sicherheit beim verdeckten Tragen gewährleistet. Verfügt das Gerät zusätzlich über eine Handschlaufe, ist auch der schnelle Zugriff aus einer Tasche gegeben was zusätzlich den Selbstschutz in Verteidigungssituationen erhöht.

Übliche, handliche Elektroschocker haben meist eine Form, welche einer Handfeuerwaffe nachempfunden ist. Speziell der Griff erlaubt so eine sichere Anwendung. Durch die zusätzliche Sicherung die ein ungewolltes Auslösen verhindert, erlaubt das Tragen in einer Hand- oder Jackentasche.

Darüberhinaus gibt es auch verschiedene Holsterarten zum Tragen am Gürtel oder der Außenseite eines Rucksacks. Auf der Rückseite findet man die üblichen Schlaufen zum Durchziehen eines Gürtels oder auch Clips zum einklippen an einer Tasche oder Hose. Es gibt Varianten aus Cordura, also eine Nylonart, aber auch Kunstoffe wie Kydex oder Leder. Hier rastet die Vorderseite ein und kann zusätzlich mit einer Schlaufe oder einem Druckknopf am Griff befestigt werden. Das ungewollte Lösen wird dadurch verhindert und auch bei schnellen Bewegungen ist der Schocker sicher verstaut.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Pistolen und Hand- bzw. Stab-Elektroschockern.
Bei einfachen Handgeräten, welche meist mit Kunststoff ummantelt sind, handelt es sich um relativ kleine und handliche Geräte, die unauffällig mitgeführt und betätigt werden können. Eine verdeckte Tragweise in Kombination mit einem schnellen Zugriff ist somit problemlos möglich.

Mit der gleichen Technologie, aber höhere Reichweite, gibt es auch so genannte Stab-Elektroschocker. Diese bitene den Vorteil einer größeren Reichweite, da die Metall-Kontakte an der Spitze des Stabs angebracht sind. Eine verdeckte Tragweise ist allerdings weniger bequem möglich. Als dritte Variante gibt es im Bereich der Elektroschocks entsprechende Projektile. Ausgestattet mit Widerhaken, Kondensator und Batterie können diese mit Schrotflinten oder entsprechenden Schusswaffen abgefeuert werden. Dem Entgegen stehen spezielle Elektroschock-Pistolen, die mit einer festen Verbindung von Projektil und Waffe aufwarten. Die Drähte mit denen die dauerhafte Verbindung aufrecht erhalten wird, bringt den Vorteil der Reichweite und dem Auslösen mehrere Elektroschocks, nach dem Auftreffen auf die Zielperson. Zu bekannten Anwendern dieser Art von Elektroschocker dürfte wohl die amerikanische Polizei zählen.

Bei einem Elektroschocker, der lediglich umgangssprachlich so genannt wird, handelt es sich um eine nicht-tödliche Waffe welche mit einem kontrollierten elektrischen Impluls arbeitet. Der eigentliche Begriff dieser Waffe zur Selbstverteidigung lautet "Elektroimpulswaffe" und arbeitet in der Regel mit Batterien oder integrierten Akkus. Den genauen Zeitraum der Entwicklung ist nicht bekannt, wird aber im Zeitraum zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg vermutet.

Distanzgeräte sind in Deutschland seit 2008 grundsätzlich verboten und können auch nicht zugelassen werden.
Kontaktgeräte, also "normale" Elektroschocker können, wenn ein amtliches Prüfzeichen für gesundheitliche Unbedenklichkeit vorliegt, getragen werden.

In der Regel tragen alle in Deutschland über Onlineshops angebotenen Impulswaffen diese Prüfzeichen und sind gemäß den PTB Vorschriften zugelassen. Verkäuflich sind diese Elektroschocker ab 18 Jahren und durch Bestätigung unter Vorlage eines Personalausweises.